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Blindbacken für knusprige Böden: So funktioniert die Backtechnik

Blindbacken für knusprige Böden: So funktioniert die Backtechnik

Belegt mit vielen süssen Früchten und einem Klacks Schlagsahne ist ein Obstkuchen nicht nur im Sommer eine beliebte Leckerei. Für den perfekten Genuss sorgt ein knuspriger und dünner Mürbeteig. Damit dieser gut gelingt, bietet sich die Technik des Blindbackens an. Mit etwas Backpapier und getrockneten Hülsenfrüchten erzielst du schnell und unkompliziert ein perfektes Ergebnis. Was das Blindbacken ist, wann es sich lohnt und wie es funktioniert, erklären wir dir Schritt für Schritt in unserem ausführlichen Ratgeber. Ausserdem erhältst du hilfreiche und nützliche Tipps und Tricks für den perfekten Mürbeteigboden durch das Blindbacken.

Um welche Backart handelt es sich beim Blindbacken?

Beim Blindbacken, auch als Leerbacken bezeichnet, handelt es sich um eine traditionelle Backtechnik, bei der ein Teigboden vor dem Belegen mit Früchten, Gemüse oder anderen Zutaten vorgebacken wird und die Füllung erst danach erfolgt. Wichtig ist, dass der Boden flach bleibt und keine Luftblasen wirft, während der Rand aufgeht. Die Backart des Blindbackens wird vor allem bei Mürbeteigen angewandt. Aber auch Blätterteigböden können blindgebacken werden.

Wann und wofür lohnt sich Blindbacken mit Mürbeteig?

Ziel und Zweck des Blindbackens ist es, einen knusprigen Boden zu erhalten, der durch einen Belag beziehungsweise eine Füllung nicht durchweicht. Die Backtechnik eignet sich vorzugsweise für Obst- und Käsekuchen, aber auch bei Quiches und Tartes kommt sie zum Einsatz.

Welche Zutaten benötige ich für das Blindbacken?

Damit du einen perfekten blindgebackenen Mürbeteig erhältst, benötigst du folgende Zutaten beziehungsweise Utensilien:

  • einen Mürbeteig, nach Rezeptanleitung hergestellt aus Butter, Mehl, Ei und etwas Salz; Für die süsse Variante fügst du zudem Zucker hinzu
  • eine Backform
  • etwas Fett für die Form
  • eine Gabel
  • Backpapier oder Aluminiumfolie
  • getrocknete Hülsenfrüchte, zum Beispiel Erbsen, Bohnen oder Linsen, alternativ auch Reis

Um den Teig mit dieser Backart zu stabilisieren und in seiner Form zu halten, sind Hülsenfrüchte unerlässlich. Sie fungieren als die namensgebende „blinde“ Füllung, die dann nach dem Backen durch die richtige Füllung, zum Beispiel Früchte oder Gemüse, ersetzt wird. Da die Hülsenfrüchte wieder komplett entfernt werden und keinen Einfluss auf den Geschmack des Kuchens oder der Quiche haben, ist es unerheblich, für welche Hülsenfrüchte du dich entscheidest. Daher spielen auch Grösse, Form und Farbe oder Ernährungsaspekte hierbei keine Rolle.

Wie funktioniert die Backtechnik des Blindbackens?

Benötigst du einen mürben, knusprigen Teig, kannst du ihn blindbacken. Damit der Mürbeteig gelingt, solltest du dich bei der Zubereitung an folgende Vorgehensweise halten:

  1. Fette eine Back- oder Tarteform ein und rolle den Mürbeteigboden in einer Backform dünn aus; ziehe ihn am Rand etwa einen Zentimeter hoch.
  2. Vor dem Backen stichst du dann mit der Gabel mehrere Löcher in den ausgelegten Teig.
  3. Bedecke den Teigboden zunächst mit Backpapier, alternativ auch mit Aluminiumfolie, damit dieser durch die Füllung der Hülsenfrüchte keinen Schaden annimmt.
  4. Anschliessend verteilst du Erbsen oder Co. homogen auf dem Teig und backst sie mit. Hast du keine Hülsenfrüchte zur Hand, kannst du auch kleine Steine oder Murmeln zur Beschwerung des Teigs verwenden.
  5. Nach dem Vorbacken entfernst du die Hülsenfrüchte rückstandslos.

Tipp: Bei Zeit- oder Zutatenmangel stichst du den Mürbeteigboden einfach mehrfach mit einer Gabel ein und bäckst ihn dann. Das Ergebnis ist nicht ganz so perfekt, wie bei der traditionellen Vorgehensweise, der Boden bleibt aber zumindest flach.

Welche Tipps sollte ich beim Blindbacken beachten?

Damit der Mürbeteig beim Blindbacken auch gelingt, solltest du bei dieser Backart folgende Tipps und Tricks beachten:

  • Der Backofen sollte auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt sein.
  • Backe den Teig stets auf mittlerer Schiene im Backofen.
  • Die ideale Backzeit beträgt etwa zehn bis 15 Minuten.
  • Lasse den Mürbeteig nach dem Backen etwas abkühlen, bevor du die Hülsenfrüchte entfernst.

Was mache ich mit dem Teig nach dem Blindbacken?

Erhält der Boden eine kalte Füllung, zum Beispiel Früchte, kannst du ihn ohne Hülsenfrüchte danach für einige Minuten weiterbacken, sodass er goldbraun und noch knuspriger wird. Vor dem Belegen solltest du dann darauf achten, dass der Teig vollständig abgekühlt ist. Bei Füllungen, die noch gebacken werden müssen (zum Beispiel bei einer Quiche), belegst du den vorgebackenen Boden, der noch warm sein darf, und gibst das Ganze dann noch einmal in den Ofen.

Kann ich die Hülsenfrüchte nach dem Blindbacken noch kochen und essen?

Die getrockneten Hülsenfrüchte musst du nach dem Blindbacken nicht direkt wegwerfen, sondern kannst sie weiterverwenden. Eine gute Möglichkeit ist es, sie in einem gut verschlossenen Behälter aufzubewahren und für weitere Teige zu verwenden. Es ist aber auch möglich, die Hülsenfrüchte danach noch zu kochen und zu verzehren. Beachte jedoch, dass sie bei jedem Backeinsatz etwas trockener werden und damit auch an Geschmack verlieren können.

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