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Abschiedsapéro: wenn Leitung, Mitarbeiter oder Kollegen gehen

Abschiedsapéro: wenn Leitung, Mitarbeiter oder Kollegen gehen

Zum traditionellen Apéro wird in allen Kantonen eingeladen. Die Anlässe für das zwanglose Zusammentreffen sind zahlreich: Von der Familienfeier im Kleinformat über Netzwerktreffen im Beruf bis hin zum reichhaltigen Apéro riche, mit dem Hochzeit gefeiert wird. Ein besonderer Anlass ist der Abschiedsapéro. Was gibt es zu bedenken, wenn der Abschied von Mitarbeitern, Kollegen, Familienmitgliedern gefeiert wird? Wen kann ich einladen, was gibt es zu Essen und wo findet die Party statt? Wir beantworten häufige Fragen rund um den Abschiedsapéro.

Was ist ein Abschiedsapéro?

Wer in der Schweiz lebt und arbeitet, kennt diese gesellschaftliche Verpflichtung. Eine Einladung zum Apéro kommt von Arbeitskollegen, vom Chef oder von Geschäftspartnern. Der Abschied vom Berufsleben, von den Arbeitskollegen oder von Freunden vor einem Umzug lässt sich mit einem Abschiedsapéro zwanglos feiern. Der Vorteil dabei: Du musst nicht die ganz grosse Party vorbereiten, denn das gesellige Zusammensein lässt sich gut zeit- und geldsparend ausrichten. So kann beispielsweise vor einem Umzug oder dem Auswandern eine aufwändige Feier viele unnötige Nerven kosten. Der kleine Bruder der Abschiedsfete, der Abschiedsapéro, passt für alle Anlässe, macht weniger Arbeit und ist trotzdem genauso gemütlich und entspannt.

Letzter Arbeitstag, Ferien, neuer Job: Welche Anlässe werden mit dem Abschiedsapéro gefeiert?

Besonders beliebt ist das Event, um Mitarbeiter zu verabschieden, die in Pension gehen oder die Firma verlassen. Der Apéro bietet eine zwanglosere Atmosphäre als im Büro, ist aber keine reine Freizeitveranstaltung. Aber auch jeder andere Abschied kann – in Kombination mit einer Danksagung – mit einem Apéro zum Abschied gewürdigt werden. Wenn

  • Familienmitglieder weit wegziehen
  • der Lieblingskollege zur Weltreise aufbricht
  • Kinder aus dem Haus gehen
  • sich der gestresste Mitarbeiter zur Kontemplation oder Wiederherstellung seiner Gesundheit länger zurückzieht

ist ein lockeres Beisammensein am letzten Arbeitstag oder vor dem Aufbruch eine passende Lösung, die Trennung angemessen zu würdigen. So mancher feiert einfach den Beginn der Ferien: Auch das kann schon Grund genug für ein kleines Abschiedsapéro sein.

Büro, Restaurant, zu Hause: Wo feiere ich den Abschiedsapéro?

Das hängt natürlich davon ab, aus welchem Anlass der Apéro gefeiert wird. Welchen Eindruck möchtest du hinterlassen? Auch der Rahmen bestimmt, wo sich das Event am besten organisieren lässt. Ein Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin aus dem Büro wird am ehesten auch dort verabschiedet. Wenn es Räumlichkeiten für die Verabschiedung oder das Apéro vom Catering gibt und der Arbeitgeber einverstanden ist, spricht nichts dagegen, am Arbeitsort zu feiern. Manche ziehen es aber vor, das kleine Fest in ein Restaurant oder eine andere passende Location zu verlegen: Hier kommt eher Feierstimmung auf. Berufliche Apéros werden generell häufiger in Lokalen und Restaurants veranstaltet. Wer umzieht, hat möglicherweise nicht einmal genug Möbel im Haus, um die Abschiedsfeier in den eigenen vier Wänden zu feiern.

Abschiedsapéro im Restaurant: Wie gross darf die Party ausfallen?

Auch das ist vom Einzelfall abhängig. Wie viele Personen werden eingeladen? Passen die Gäste alle in eigene Räumlichkeiten oder ins Büro? Oder muss schon aus Platzgründen etwas angemietet werden? Restaurant und Catering haben den Vorteil, dass du dir um Organisation und Planung keine Gedanken machen musst. Kommt die ganze Firma, um den Kollegen in den Ruhestand zu schicken, sprengt die Gästeliste schnell die Dimensionen, die im Büro oder zu Hause machbar sind. In manchen Fällen taugt auch die firmeneigene Kantine: Hier ist genug Platz und wer sich die hohen Kosten fürs Restaurant sparen will, feiert in diesen Räumen individuell und günstig.

Kollegen einladen, Essen planen: Wie bereite ich den Abschiedsapéro vor?

Du möchtest deinen Abschiedsapéro selbst organisieren? Dann nimm dir im Vorfeld genug Zeit dafür. Bereite das Essen am besten an mehreren Tagen vor: Viele Häppli halten sich längere Zeit und müssen nicht wenige Stunden vor dem Event zubereitet werden. Die Gästeliste hilft, den Überblick zu wahren. Gerade beim Abschied von Mitarbeitern am Ende der Karriere kann es böses Blut und Enttäuschungen geben. Mit deiner Auswahl, wer auf der Liste steht, drückst du zugleich Dank und Anerkennung aus. Schicke die Einladung zum Apéro rechtzeitig ab, damit jeder Gast sich den Termin beizeiten einrichten kann. Achte darauf, dass der Termin wirklich am letzten oder vorletzten Arbeitstag liegt. Ausserdem solltest du die Abendstunden wählen und nicht während der Arbeitszeit feiern. Steht die Organisation, brauchst du nur noch geeignete Speisen für die Apéroplatte auswählen – oder du lässt diese vom Catering-Service liefern.

Abschied in der Schweiz: Kann ich den Apéro von der Steuer absetzen?

Unter Umständen fällt der Apéro unter Berufskosten, allerdings sind nicht selten die Grenzen für den Pauschalabzug für übrige Berufskosten so hoch, dass die Kosten für die kleine Feier nicht ins Gewicht fallen. Die Regelungen für diese Absetzungsmöglichkeiten unterscheiden sich von Kanton zu Kanton: Auskunft gibt die Eidgenössische Steuerverwaltung.

Fingerfood und süsse Häppli: Was kommt auf die Apéroplatte?

Kurz gesagt: Alles, was dir und den Kollegen schmeckt. Vegetarisches oder Fleisch und Fisch, Schweizer Spezialitäten und internationale Leckereien: Hier kannst du auftischen, wie es dir gefällt. Praktisch sind natürlich Fingerfood und Häppli, die sich einfach aus der Hand oder vom Pappteller essen lassen. Beliebte Fingerfood-Ideen für den Apéro sind:

  • Zucchini-Käse-Häppchen
  • Apéro-Dips mit Gemüsesticks
  • Kleingebäck: süsse oder herzhafte Torteletts, Muffins, Knäckebrot- oder Toast-Häppchen
  • Chips
  • Nüssli
  • Käseplatte
  • Wurstspezialitäten, etwa Salsiz oder Bündnerfleisch

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